ProSenis


ProSenis ist ein Altenheim in Leer-Loga. Meiner Mutter erlebte Zeit von 2002 an und die Tätigkeiten in der Wohnung bei ProSenis waren facettenreich.

Hier im Altenheim begann das gute, interessante Leben unter der Leitung von Herrn Gregor Rolffes und Herrn R. Bansem. Was hier unbedingt erwähnenswert ist: Herr Rolffes ermöglichte, dass Mutti 15 Jahre lang die Malstunde durchführen durfte, 

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Mutti
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Malstunde & Co.

Meine Mutter wollte nie eine Malgruppe im Alteneim leiten, wie sie selbst sagte. Dieses ehrenamtliche Angebot war in meinen Augen bemerkenswert gut und existierte von 2003 an 14 Jahre. Meine Mutter konnte in ihrem Christenleben sehr selbstlos sein.

Aus ihrem Munde

Mutti sagte zum Thema "Malstunde" ungefähr so: Es gab im Altenheim 2003 einen "Anschlag" (einen Aushang), auf dem stand: „Wir spielen Gesellschaftsspiele. Wer macht mit?“ Darunter gab es Platz, so dass man seinen Namen eintragen konnte. Ich habe mich gleich dort angemeldet. Ich wollte Rommé spielen, mehr nicht. Da fragte mich Herr Bansemeier: „Frau Siegmund-Schultze, ich traue Ihnen das zu, dss Sie eine Malstunde leiten.“ Ich: „Nein, das kann ich nicht.“ – Er: „Doch, das können Sie.“ – Ich: „Wie kommen Sie denn da drauf?“ – Er: „Im Zimmer Ihres Mannes hängen Bilder; und die haben Sie gemalt! Doch, doch; das werden Sie wohl können! Wissen Sie was? Ich helfe Ihnen.“ Was er mit Hilfe meinte?  Er schob später Menschen in Rollstühlen in die Malgruppe, immer, wenn sie - dienstags - stattfand! - Herr Bansemeier ermutigte mich sehr. (Zitat-Ende.)

Wo fand sich meine Mutter nach der Ermutigung durch Herrn Bansemeier wieder? In dieser "Malstunde". Auf unserer ersten Webseite findest du weiterführende Informationen sowie ergänzende Abbildungen. Meine Mutter erhielt damals mit der Malstunde eine anspruchsvolle Aufgabe, die sie mit Bravour und mit Gottes Hilfe bewältigte – und dies bis zum Jahr 2017.

Eine beträchtliche Zeitlang malte Mutti auch Bilder mit Bibelversen auf größeren Karten.


Anderes

Hier im Altenheim hatten wir Zeit zu spielen. Lange war es entweder Rummikub oder UNO, was wir dann spielten. Meine Mutter mag schon 87 oder 88 gewesen sein.

Am Haus vorne war Platz für einige Blumen in Töpfen: Hornveilchen und "Schwarzäugige Susanne" prägten das Bild. Auch auf einem kleinen Balkon, wo man im Sommer sitzen konnte, gab es vorwiegend Stauden.


Hier gibt es natürlich mehr Schönes zu berichten - siehe der folgende Download:

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Elisabeth oder Metti
Aus Stefans Feder.
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Vor dem Bau des "Hauses Loga" sah der Garten so aus. Dies ist eine Detailansicht.

Ungefähr die gleiche Blickrichtung jetzt:

Bei ProSenis und in jener Zeit haben wir eine Menge erlebt. Ich nehme an, wir fuhren auf die insel, also nach Baltrum. Meine Mutter ermutigte mich, auch mal mit ihr in ein Bach-Konzert zu gehen. Sie war selbst eine geraume Zeitlang in einem Fitness-Studio. Sie verkaufte ihr letztes Auto, um einen "Scooter" zu erwerben.


Baustelle:

Mutti war auch gegenüber den iranischen Christen voller Nächstenliebe. Sie waren an ihrem Grab und trösteten mich! Und: Sigrid J. machte von 2003 an eine Zeitungsrunde und Sitztanz, wobei wir zum Teil mitmachten. Marion leitete eine Kreuzworträtsel-Raterunde, als Sigrid erkrankt war.