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Diese kleine Webseite soll ein richtig großes Lob für meine Mutter sein.

Elisabeth Siegmund-Schultze ist in Hannover geboren, und zwar am 10. November 1929.

Meine Mutter war und ist eine wunderbar gute Gartenarchitektin. Sie hat in ihrem Leben zwei Gärten ganz "vom schwarzen Boden an" angelegt, für ihre Familie. Das Ergebnis kann man auf Fotos anschauen - und das kann sich sehen lassen!

Also, jetzt mal von Anfang an: Meine Mutter wohnte zuerst in Hannover und später dann in Leer. Sie legte auch schon in Hannover einen schönen Garten an, und das war an dem für sie, ihren Mann und ihre zukünftigen Kinder erworbenen Haus. So geschah es später auch in Leer (Ostfriesland), als die Kinder schon längst aus dem Haus waren.

Was sonst noch interessant ist: Meine Mutter hat sehr selbstlos meinen Vater gepflegt. Mein Vater hatte Kinderlähmung, was man auch Polio nennt. Er bekam diese Krankheit, als er 20 war. Jetzt ist er leider schon verstorben. Er starb im Jahre 2005. Wahrscheinlich Herzversagen.

Hier unten ist der Garten in der Brahmsstraße in Leer zu sehen:

Eine "gartenarchitektonisch" vorbelastete Frau sagte einmal zu meiner Mutter im Anblick dieses Gartens: "Sagen Sie: Welcher Gartenarchitekt hat den schönen Garten entworfen?" - "Ich selbst."

Wie es begann

Meine Mutter heiratete meinen Vater, obwohl er an Kinderlähmung erkrankt war und gelähmt war. Meine Mutter hatte auch deswegen ein wirklich arbeitsreiches Leben, weil sie als Ehefrau, Hausfrau, Mutter und dann noch handwerklich und organisatorisch "unterwegs" war. Und nur ein Beispiel: Sie schob den Motor des Fahrzeugs an, in dem mein Vater saß. Das alles kann nicht jede Frau schaffen.

Eigentlich ist das Folgende eine kleine Anekdote meiner Großmutter väterlicherseits. Meine Mutter war mit mir schwanger. Sie musste gerade das Dach reparieren und stand oben auf dem Dach, um Dachziegel an den richtigen Platz zu rücken! Meine Großmutter, also ihre Schwiegermutter, sagte von unten: "Metti, pass auf mein Enkelkind auf!" - Was meine Mutter nicht so schön fand. Meine Großmutter betonte ja quasi, dass ihre Schwiegertochter nicht so wichtig war.